blid´s abenteuer

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ein praktikumsbericht einmal anders
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und hier wohn ich nun ... - 10:11, 7.09.2006

bei bestem wetter müssen wir nun bei Rolls-Royce hinter getönten fenstern und unter dem gebläse der klimaanlage sitzen. dank der sonne sieht aber das haus, in dem ich wohne, um so netter aus. unten rechts mit den großen weißen ( undichten ;)) fenstern - das ist mein domizil.      
                                   

... das muss es jetzt erst einmal gewesen sein ;) .... es kommt noch mehr ... versprochen !



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reif für die insel - 09:02, 1.09.2006

böse zungen mögen meinen, dass ich schon wieder verschwinden täte, obwohl ich noch gar nicht richtig wieder da war. ich muss zugeben: dem stimme ich voll zu ! ohne einen wirklichen atemzug pause geht es für mich von der einen insel auf die nächste. schon wieder linksverkehr, doch weniger reisgerichte ;) !

england soll mir erfahrungen und den diplomtitel einbringen! leichter geschrieben als getan ;) !

obwohl sich einer der größten aeronautischen oriebwerkhersteller meiner annimmt, habe ich die hinreise konventionell auf vier rädern und ottomotor angetreten - danke Mutti ;) !

 

für mich war es die erste reise diese art, und somit auch eine ganz besondere. ähnlich meiner italien-radtour bekommt man einen seltsam schönen eindruck von der distanz, die man überwinden muss. auch wenn man die ländergrenzen teilweise nur durch den wechsel des fahrbahnbelags der autobahn spürt, so war es bedeutend schöner als die flugreise gen Tokio.

mal abgesehen von dem tollem BA-service, hat es doch etwas fremdes durch einen schlauch ins flugzeug zu steigen, um es dann scheinbar durch selbigen wieder zu verlassen. die erinnerungen der überflogenen landschaften verschwimmen zunehmendst mit den videofilmen aus der kopfstütze des vordermanns.



auch wenn ich nicht gerade den anschein mache, vor freude auf der fähre über der den kanal aus der haut zu fahren ... innerlich tobt ich ;) !

 
denn ich war tatsächlich schon fast da !



ausgeschlafen und frish gestärkt ging es auf die letzte etappe, so dass ich gegen sonntag mittag mein ziel Derby erreichte.

 

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everything once comes to an ending ... - 09:31, 29.06.2006

Tonight is the important quarter-final game of Germany, but even more important to me that it is also my last night in Tokyo before leaving for Germany. Since I did not want to leave without saying good-bye, I invited the people from my house to a "farewell-soccer-party".

David from Portugal had a ball, Didier had the right idea, that there should be a court around, Remy´s old TV would serve us for watching the game outside later on and "Sakura-house donated some chairs" ;) ...

At about 20 o´clock some people showed up, folling the invitation for the soccer game, that I put up in the elevator.

Since I have not played for a very long time, I was quite suprised how good it felt to run around in the warm night playing soccer. But the warmth claimed its tribute ... after playing for over an hour, we were very tired !!



around midnight we gathered in the parking lot and had some pizza along with the fascinating game. Be sure that I was very close to several heart-attacs: first time at the 0:1 for Argentina; second at the 1:1 and I was not approachable while the penalty kicks ;) !

It was one of the very moments of my stay in Japan, that I will always keep in mind. Thank you all very much !


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kleiner samstagsausflug - 10:59, 17.06.2006

eigentlich hätte es uns heut' morgen schon ein wenig mulmig sein können, schließlich
fuhren wir heute wieder in richtung des Fuji-san ;) ! im gegensatz zu letztem
wochenende war es heute aber sonnig und taghell.

ist es nicht ein überaus glücklicher umstand ein praktikum bei einer autofirma
absolvieren zu können, wenn man dabei auch noch in den genuss kommt, freikarten für
den Fuji-Speedway zu bekommen ?! dieses wochenende gab´s nicht die Formel 1 wie
vielleicht im nächsten jahr, sondern den VolkswagenRacing GTI Cup.

wir kamen gegen mittag an und inspizierten erst einmal das fahrerlager ...


                                                              dieses exemplar hatte wahrscheinlich die
was kann man(n) schon dagegen tun,           längste anreise ;) ?!
wenn man(n) von solchen kurven
in den bann gezogen wird ;) !
    ... wahrscheinlich einfach
                                                                                                 das weite suchen...
 
                                                                 

der wirkliche publikumsmagnet war der Cup aber nicht.

               ohne publikum                                                      & mit



der vorteil des kurses ist seine exponierte lage zum fuße des Mt. Fuj. sollten sich die
fahrer einmal nicht mit ruhm bekleckern, so hat man immer noch die aussicht auf den
berühmtesten gipfel Japans.
                                          





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kinyobi - freitag - 01:37, 16.06.2006

der heutige tag begann nicht mit goldenem sonnenschein (kin=gold) sondern mit einem bilderbuchwolkenbruch - auch wenn man es vielleicht nicht ganz auf dem foto sehen kann. aufgrund des hiesigen wetters ist Japan sicher einer der größten absatzmärkte für regenschirme ;) !



trotz der naturgewalt hab' ich es heil bis zu meiner metro-station Suitengumae geschafft.

der tag im büro konnte beginnen und sollte spät enden, denn Carsten & ich wollten heut abend das Argentinien-spiel "auswärts sehen".

 

 

... die eine oder andere kreativ-pause läßt solche fotos schon mal zu !

nach dem abend in der SportsBar war die nacht aber noch lange nicht zu ende. ich staunte nicht schlecht, als ich nach hause kam. da saßen bereits einige leute auf der straße.
einer meiner mitbewohner hatte einen alten fernseher organisiert, den wir mit hilfe eines wäscheständers als antenne wieder gangbar gemacht haben. ein polnischer physik-student hat mir dabei versucht zuerklären, warum das antennenkabel für einen guten empfang möglichst gerade sein sollte und warum der menschliche körper im gegensatz zu einem wäscheständer ein bessere erdung besitz. wer hat noch die erfahrung gemacht, dass man besseren empfang hat, wenn man die antenne eines rundfunkempfängers festhält ;) ?!

Oranje hat trotzdem gewonnen ;) !



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... so kommt man auch nach oben ... - 10:47, 14.06.2006

... wie denn nur, wie ?! SO ;)

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Fuji-san - 07:37, 11.06.2006

es ist doch immer wieder höchstinteressant, in wie weit das gehirn bei erinnerung der faszination und freude über geschafftes den geleisteten strapazen den vorrang läßt. nur 12 stunden nach dem abstieg & einer kleinen portionschlafmangel hab ich das gefühl, etwas außergewöhnliches geleistet zuhaben ...

der kunde von abenteuer und auch das absehbare ende unseres japanaufenthaltes nach nahmen 5 gefährten (Helena, Carsten, Hannes, Philipp& ich) den weg zum gipfel des Fuji-san am gestrigen abend in angriff.

       um etwa 23.30 uhr schickten sich 5 prinzipiell gut mit kleidung, proviant und kopflampen ausgerüstete an, sich auf in luftige höhen zu begeben. dank gründlicher literaturrecherche diveres erfahrungsbericht fühlten wir uns eigentlich guter dinge, den 3.776 m hohen berg bezwingen zu können, um am morgen zu erfahren, warum Japan "das land der aufgehenden sonne" genannt wird.

die 5. station des berges bei 2400m war bereits leicht mit dem auto erreichbar.

schuhevergleich ...

     ... noch waren sie alle heile und sauber ;)

wir hatte uns für die südroute entschieden, da wir dort eine schneefreien aufstieg für am wahrscheinlichsten annahmen - zumindest hatte wir diesen eindruck auf unsere zugfahrt nach Toyohashi gewonnen.

Berg geschlossen !

  an der sechsten station fanden wir die erste hürde vor - die schildermacht. der fuji ist nur für eine bestimmte zeit des jahres "geöffnet". dies macht insofern sinn, da eine sichere witterung essentiell für die bewältigung der massen ist, die jedes jahr den weg zum gipfel des berges finden wollen.

wir sind also weiter, und waren froh das sich die reste des winterlichen schnees tatsächlich umgehen/umsteigen ließen. viel mehr machte uns der immer stärker werdende nebel bzw. regen zu schaffen. kleine pausen zum verschnaufen hießen dann sofort frieren. leider konnten wir nicht wie angenommen, die wolken hinter uns lassen und uns den weg vom vollmond zeigen lassen. vielmehr war man auf den taschenlampenfleck und das dünnen seil fixiert, das den pfad zum gipfelüber geröll und lavasche wies.

siebte station ... oho schon so weit gekommen. die hosen sind beinahe nass. unsere
                        eine gefährtin ging uns verloren. Helena fühlte sich sehr schlecht und
                        stieg mit zwei uns entgegenkommenden Canadiern wieder ab.

achte station ...   soaking wet. beißender wind aus westen, vor dem glücklicher weise 
                        der berg ab und zu selbst schutz bot.

neunte station ... akku leer ! der wind wurde immer schlimmer, die luft dünner ...
                        wir waren uns alle einig denabstieg anzuteten.



obwohl wir bisher schneller als die zeitangaben auf den wegweisern voran gekommen waren, so war nun aufgrund der wetterlage und körperlichenverfassung einfach schluss.

(Film Gattaca ... "Wie hast du das damals geschaft ?!" "Ganz einfach. Ich hab' mir
                          einfach nie etwas für den Rückweg aufgehoben !"

achte station ...   irgendwie (insider ;)) sind wir dann doch in die hütte gekommen und
                         nach partiellem sachenwechsel,war es gleich ein weniger angenehmer.
                         meine taschenlampenbatterien machten schlapp, doch die dämmerung                          war wahrnehmbar und macht die lampe überflüssig !

                         der abstieg war nicht minder anstengend. die gefahr den halt zu
                         verlieren war viel größer als bergauf. danke wander-stöckchen !




              Carsten !                 ( kein elbenseil ;) ... nur gelb-schwarzer strick ! )


kurz nach 5.00 uhr waren wir wieder bei unseren fahrzeugen und schlüpften in trockene sachen. sitzheizung ist echt was tolles nach so einer nacht ;) !!

heimfahrt ... obwohl wir weder den gipfel noch einen schönen sonnenaufgang erlebt haben, so sind wir uns der erfahrung gewiss, dass all zu oft tatsächlich der weg das zeil ist !!!
                        

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Toyohashi - 02:47, 1.06.2006

Toyohashi ... übersetzt heißt es so viel wie "reiche Brücke". der name stammt sicher aus einer zeit, in der man den begriff  "Karuma (Wagen)" nicht für "Autos" sondern gewissen hölzernen gefährten zuordnete. heutzutage werden jährlich mehrere hunderttausend fahrzeuge dort verladen - importe aus europa und dito exporte in die ganze welt. grund ist sicherlich die exponierte zentralelage zu allen landesteilen Japans.

e to ... warum ich das schreibe ?! dank VTT durften wir uns dortumsehen, wo jährlich 75.000 Volkswagen Japan erreichen. nach der einmonatigen fahrt über Mittelmehr, Suez-Kanal & Indischen Ozean, gilt es die fahrzeuge hier zu säubern und ggf. qualitätsmengel für den japanischen markt zu beseitigen.

da schreib' ich hier nun begeistert, wenn de facto das wahre highlight des tages die übrige stunde freizeit war, die wir am strand verbringen konnten. ich kann es immer noch nicht wirklich in worte fassen, selbst jetzt einige tage später wo ich davon berichte, wie schön es dort eigentlich war. die 30 °C des tages waren durch den frischen wind vom meer so angenehm geworden, dass wir nur ungern wieder die heimreise im Shinkansen antreten wollten.



der strand selbst schien endlos und nur einige wenige hatten sich wie wir dorthin verirrt ;).







ps: falls irgendjemand noch nicht den film "Knocking on Heavon's Door" gesehen haben sollte ... der film ist meiner meinung nach schon allein wegen der schlußszene sehenswert !! das soll jetzt aber keine endzeitstimmung verbreiten ;) !

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Stadt der Kaisers III - 12:58, 28.05.2006

der dritte & letzte tag in Kyoto begann nach dem check-out aus dem hotel abermals mit dem frühstück im doughnut shop im erdgeschoß' des bahnhofs. da wir unsere sight-seeing-rechnung leider ohne die hiesige busgesellschaft gemacht hatten, die leider nur einen bus pro stunde zu unserem ersten ziel des heutigen tages schickt, und uns dann die uns wichtiger erscheinende #2 uns durch die lappen zu gehen schien, entschieden wir uns zunächst für einen kleinen downtown-bummel per pedes.

dort ist Kyoto eine stadt wie wahrscheinlich jede andere japanische auch.

     geschäftiges treiben ....



...besonders, wenn man auch mal abbiegt  ...  im obigen fall in eine art fischmarktgasse.

gegen mittag sind wir dann mit dem bus in den süden der stadt zum ... gefahren.

neben der alles überragenden pagode standen dort große hölzerne tempel, die 5 meter hohe, mit blattgold verzierte Buddha-statuen enthielten. es war ein gewaltiger eindruck, der von ihnen in der weihrauch geschwängerten luft ausging.

        

wenn man die zeit hat, kann man sicher ein woche in Kyoto und seiner näheren umgebung zugebracht haben, ohne wirklich alles sehenswerte entdeckt zu haben.

alles hat nun aber mal ein ende, wie auch dieses wunderschöne wochenende.
damit sich der kreis schließt haben wir unser bus-tickets des letzten tages wieder am ein ankommendes päarchen vermacht.

danach verblieb uns nur noch auf unseren zug zu warten. bis zur abfahrt konnten wir über die disziplin der schülermassen staunen, die geordneter weise wie wir die Stadt verließen.




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Stadt der Kaisers II - 12:56, 27.05.2006

Liebe Leserschaft ! Es folgt ein Gastartikel von Carsten K!

Punkt 8 ging es mit einem ausgiebigen Donutfrühstück los. Wir hatten uns für heute eigentlich alle großen Sehenswürdigkeiten vorgenommen, also hieß es keine Zeit verlieren und auf zum Busbahnhof.




Erstes Ziel war der Kiyomizu Tempel, ein gigantisch großer Holztempel, der nur auf Holzpfeilern steht. Zum Tempel führte eine holprige Pflasterstrasse. Schon der Eingangsbereich des Tempels bot einen spektakulären Blick über Kyoto und natürlich die perfekte Möglichkeit für Erinnerungsbilder.







Weiter ging es dann in den altertümlichen Stadtteil GION. Gion ist ein bekanntest Amüsierviertel, in welchen es einigen Touristen gelingt, Geishas zu treffen. Nun, was soll ich sagen, Geisha waren zur Mittagszeit nicht unterwegs, aber ihre Schülerinnen (Meikas). Für den durchschnittlichen Europäer ist der Unterschied aber nicht erkennbar.



Nach einem leckeren Mittagsschmaus haben wir uns den Silber Pavillon angeschaut. Den kulturellen Abschluss bildete der Besuch eines typisch japanischen Trockengartens. Es ist wirklich begeisternd, was sich die Japaner alles einfallen lassen.
.


Am Abend ging es dann wieder ins Partyviertel der Stadt. Nach dem Abendbrot haben wir uns noch in einer recht guten Cocktail Bar niedergelassen. Tja, und wie das so immer ist …. Hat man sich verquatscht und nach einigen Cocktails den Bus verpasst. Alles halb so wild, ein Taxi stand auch schon bereit. Vor lauter Plöderlei haben wir im Taxi nach ein paar lustige Bilder geschossen und genau da lag das Problem. Unser kleiner Trunkenbold K. hat nämlich seine Digi Cam als Pfand im Taxi zurück gelassen. Gemerkt haben wir das allerdings erst wieder im Hotelzimmer. So nahm ein richtig genialer Tag in Kyoto noch eine besch… Wende.


Karsten's ps: den umstand, dass ich meine kamera prompt am nächsten dienstag per post wieder hatte, kann ich mir nur aufgrund der japanischen ehrlichkeit und freundlichkeit erklären ;) !!



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