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bei bestem wetter müssen wir nun bei
Rolls-Royce hinter getönten fenstern und unter dem gebläse der
klimaanlage sitzen. dank der sonne sieht aber das haus, in dem ich
wohne, um so netter aus. unten rechts mit den großen weißen ( undichten
;)) fenstern - das ist mein
domizil.

... das muss es jetzt erst einmal gewesen sein ;) .... es kommt noch mehr ... versprochen !
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böse zungen mögen meinen, dass ich schon
wieder verschwinden täte, obwohl ich noch gar nicht richtig wieder da
war. ich muss zugeben: dem stimme ich voll zu ! ohne einen wirklichen
atemzug pause geht es für mich von der einen insel auf die nächste.
schon wieder linksverkehr, doch weniger reisgerichte ;) !
england soll mir erfahrungen und den diplomtitel einbringen! leichter geschrieben als getan ;) !
obwohl sich einer der größten aeronautischen oriebwerkhersteller meiner
annimmt, habe ich die hinreise konventionell auf vier rädern und
ottomotor angetreten - danke Mutti ;) !

für mich war es die erste reise diese art, und somit auch eine ganz
besondere. ähnlich meiner italien-radtour bekommt man einen seltsam
schönen eindruck von der distanz, die man überwinden muss. auch wenn
man die ländergrenzen teilweise nur durch den wechsel des
fahrbahnbelags der autobahn spürt, so war es bedeutend schöner als die
flugreise gen Tokio.
mal abgesehen von dem tollem BA-service, hat es doch etwas fremdes
durch einen schlauch ins flugzeug zu steigen, um es dann scheinbar
durch selbigen wieder zu verlassen. die erinnerungen der überflogenen
landschaften verschwimmen zunehmendst mit den videofilmen aus der
kopfstütze des vordermanns.

auch wenn ich nicht gerade den anschein mache, vor freude auf der fähre
über der den kanal aus der haut zu fahren ... innerlich tobt ich ;) !

denn ich war tatsächlich schon fast da !

ausgeschlafen und frish gestärkt ging es auf die letzte etappe, so dass ich gegen sonntag mittag mein ziel Derby erreichte.
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Tonight is the important quarter-final game
of Germany, but even more important to me that it is also my last night
in Tokyo before leaving for Germany. Since I did not want to leave
without saying good-bye, I invited the people from my house to a
"farewell-soccer-party".
David from Portugal had a ball,
Didier had the right idea, that there should be a court around, Remy´s
old TV would serve us for watching the game outside later on and
"Sakura-house donated some chairs" ;) ...
At about 20 o´clock some people showed up, folling the invitation for the soccer game, that I put up in the elevator.
Since
I have not played for a very long time, I was quite suprised how good
it felt to run around in the warm night playing soccer. But the warmth
claimed its tribute ... after playing for over an hour, we were very
tired !!

around
midnight we gathered in the parking lot and had some pizza along with
the fascinating game. Be sure that I was very close to several
heart-attacs: first time at the 0:1 for Argentina; second at the 1:1
and I was not approachable while the penalty kicks ;) !
It was one of the very moments of my stay in Japan, that I will always keep in mind. Thank you all very much !
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Fuji-san - 07:37, 11.06.2006 |
es ist doch immer wieder höchstinteressant, in wie weit das gehirn bei erinnerung der faszination und freude über geschafftes den geleisteten strapazen den vorrang läßt. nur 12 stunden nach dem abstieg & einer kleinen portionschlafmangel hab ich das gefühl, etwas außergewöhnliches geleistet zuhaben ...
der kunde von abenteuer und auch das absehbare ende unseres japanaufenthaltes nach nahmen 5 gefährten (Helena, Carsten, Hannes, Philipp& ich) den weg zum gipfel des Fuji-san am gestrigen abend in angriff.
um etwa 23.30 uhr schickten sich 5 prinzipiell gut mit kleidung, proviant und kopflampen ausgerüstete an, sich auf in luftige höhen zu begeben. dank gründlicher literaturrecherche diveres erfahrungsbericht fühlten wir uns eigentlich guter dinge, den 3.776 m hohen berg bezwingen zu können, um am morgen zu erfahren, warum Japan "das land der aufgehenden sonne" genannt wird.
die 5. station des berges bei 2400m war bereits leicht mit dem auto erreichbar.
schuhevergleich ...
... noch waren sie alle heile und sauber ;)
wir hatte uns für die südroute entschieden, da wir dort eine schneefreien aufstieg für am wahrscheinlichsten annahmen - zumindest hatte wir diesen eindruck auf unsere zugfahrt nach Toyohashi gewonnen.
Berg geschlossen !
an der sechsten station fanden wir die erste hürde vor - die schildermacht. der fuji ist nur für eine bestimmte zeit des jahres "geöffnet". dies macht insofern sinn, da eine sichere witterung essentiell für die bewältigung der massen ist, die jedes jahr den weg zum gipfel des berges finden wollen.
wir sind also weiter, und waren froh das sich die reste des winterlichen schnees tatsächlich umgehen/umsteigen ließen. viel mehr machte uns der immer stärker werdende nebel bzw. regen zu schaffen. kleine pausen zum verschnaufen hießen dann sofort frieren. leider konnten wir nicht wie angenommen, die wolken hinter uns lassen und uns den weg vom vollmond zeigen lassen. vielmehr war man auf den taschenlampenfleck und das dünnen seil fixiert, das den pfad zum gipfelüber geröll und lavasche wies.
siebte station ... oho schon so weit gekommen. die hosen sind beinahe nass. unsere eine gefährtin ging uns verloren. Helena fühlte sich sehr schlecht und stieg mit zwei uns entgegenkommenden Canadiern wieder ab.
achte station ... soaking wet. beißender wind aus westen, vor dem glücklicher weise der berg ab und zu selbst schutz bot.
neunte station ... akku leer ! der wind wurde immer schlimmer, die luft dünner ... wir waren uns alle einig denabstieg anzuteten.

obwohl wir bisher schneller als die zeitangaben auf den wegweisern voran gekommen waren, so war nun aufgrund der wetterlage und körperlichenverfassung einfach schluss.
(Film Gattaca ... "Wie hast du das damals geschaft ?!" "Ganz einfach. Ich hab' mir einfach nie etwas für den Rückweg aufgehoben !"
achte station ... irgendwie (insider ;)) sind wir dann doch in die hütte gekommen und nach partiellem sachenwechsel,war es gleich ein weniger angenehmer. meine taschenlampenbatterien machten schlapp, doch die dämmerung war wahrnehmbar und macht die lampe überflüssig !
der abstieg war nicht minder anstengend. die gefahr den halt zu verlieren war viel größer als bergauf. danke wander-stöckchen !

 Carsten ! ( kein elbenseil ;) ... nur gelb-schwarzer strick ! )
kurz nach 5.00 uhr waren wir wieder bei unseren fahrzeugen und schlüpften in trockene sachen. sitzheizung ist echt was tolles nach so einer nacht ;) !!
heimfahrt ... obwohl wir weder den gipfel noch einen schönen sonnenaufgang erlebt haben, so sind wir uns der erfahrung gewiss, dass all zu oft tatsächlich der weg das zeil ist !!!
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Toyohashi - 02:47, 1.06.2006 |
Toyohashi ... übersetzt heißt es so viel wie "reiche Brücke". der name stammt sicher aus einer zeit, in der man den begriff "Karuma (Wagen)" nicht für "Autos" sondern gewissen hölzernen gefährten zuordnete. heutzutage werden jährlich mehrere hunderttausend fahrzeuge dort verladen - importe aus europa und dito exporte in die ganze welt. grund ist sicherlich die exponierte zentralelage zu allen landesteilen Japans.
e to ... warum ich das schreibe ?! dank VTT durften wir uns dortumsehen, wo jährlich 75.000 Volkswagen Japan erreichen. nach der einmonatigen fahrt über Mittelmehr, Suez-Kanal & Indischen Ozean, gilt es die fahrzeuge hier zu säubern und ggf. qualitätsmengel für den japanischen markt zu beseitigen.
da schreib' ich hier nun begeistert, wenn de facto das wahre highlight des tages die übrige stunde freizeit war, die wir am strand verbringen konnten. ich kann es immer noch nicht wirklich in worte fassen, selbst jetzt einige tage später wo ich davon berichte, wie schön es dort eigentlich war. die 30 °C des tages waren durch den frischen wind vom meer so angenehm geworden, dass wir nur ungern wieder die heimreise im Shinkansen antreten wollten.

der strand selbst schien endlos und nur einige wenige hatten sich wie wir dorthin verirrt ;).


ps: falls irgendjemand noch nicht den film "Knocking on Heavon's Door" gesehen haben sollte ... der film ist meiner meinung nach schon allein wegen der schlußszene sehenswert !! das soll jetzt aber keine endzeitstimmung verbreiten ;) !
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der dritte & letzte tag in Kyoto begann
nach dem check-out aus dem hotel abermals mit dem frühstück im doughnut
shop im erdgeschoß' des bahnhofs. da wir unsere sight-seeing-rechnung
leider ohne die hiesige busgesellschaft gemacht hatten, die leider nur
einen bus pro stunde zu unserem ersten ziel des heutigen tages schickt,
und uns dann die uns wichtiger erscheinende #2 uns durch die lappen zu
gehen schien, entschieden wir uns zunächst für einen kleinen
downtown-bummel per pedes.
dort ist Kyoto eine stadt wie wahrscheinlich jede andere japanische auch.
geschäftiges treiben ....

...besonders, wenn man auch mal abbiegt ... im obigen fall in eine art fischmarktgasse.
gegen mittag sind wir dann mit dem bus in den süden der stadt zum ... gefahren.
neben der
alles überragenden pagode standen dort große hölzerne tempel, die 5
meter hohe, mit blattgold verzierte Buddha-statuen enthielten. es war
ein gewaltiger eindruck, der von ihnen in der weihrauch geschwängerten
luft ausging.

wenn man die zeit hat, kann man sicher ein woche in Kyoto und seiner
näheren umgebung zugebracht haben, ohne wirklich alles sehenswerte
entdeckt zu haben.
alles hat nun aber mal ein ende, wie auch dieses wunderschöne wochenende.
damit sich der kreis schließt haben wir unser bus-tickets des letzten tages wieder am ein ankommendes päarchen vermacht.
danach verblieb uns nur noch auf unseren zug zu warten. bis zur abfahrt
konnten wir über die disziplin der schülermassen staunen, die
geordneter weise wie wir die Stadt verließen.

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Liebe Leserschaft ! Es folgt ein Gastartikel von Carsten K!
Punkt 8 ging es mit einem ausgiebigen
Donutfrühstück los. Wir hatten uns für heute eigentlich alle großen
Sehenswürdigkeiten vorgenommen, also hieß es keine Zeit verlieren und auf zum
Busbahnhof.

Erstes Ziel war der Kiyomizu Tempel, ein gigantisch
großer Holztempel, der nur auf Holzpfeilern steht. Zum Tempel führte eine
holprige Pflasterstrasse. Schon der Eingangsbereich des Tempels bot einen
spektakulären Blick über Kyoto und natürlich die perfekte Möglichkeit für
Erinnerungsbilder.


Weiter ging es dann in den altertümlichen Stadtteil
GION. Gion ist ein bekanntest Amüsierviertel, in welchen es einigen Touristen
gelingt, Geishas zu treffen. Nun, was soll ich sagen, Geisha waren zur
Mittagszeit nicht unterwegs, aber ihre Schülerinnen (Meikas). Für den
durchschnittlichen Europäer ist der Unterschied aber nicht erkennbar.
Nach einem leckeren Mittagsschmaus haben wir uns
den Silber Pavillon angeschaut. Den kulturellen Abschluss bildete der Besuch
eines typisch japanischen Trockengartens. Es ist wirklich begeisternd, was sich
die Japaner alles einfallen lassen. . 
Am Abend ging es dann wieder ins Partyviertel
der Stadt. Nach dem Abendbrot haben wir uns noch in einer recht guten Cocktail
Bar niedergelassen. Tja, und wie das so immer ist …. Hat man sich verquatscht
und nach einigen Cocktails den Bus verpasst. Alles halb so wild, ein Taxi stand
auch schon bereit. Vor lauter Plöderlei haben wir im Taxi nach ein paar lustige
Bilder geschossen und genau da lag das Problem. Unser kleiner Trunkenbold K.
hat nämlich seine Digi Cam als Pfand im Taxi zurück gelassen. Gemerkt haben wir
das allerdings erst wieder im Hotelzimmer. So nahm ein richtig genialer Tag in
Kyoto noch eine besch… Wende.
Karsten's ps: den umstand, dass ich meine kamera prompt am nächsten dienstag per post wieder hatte, kann ich mir nur aufgrund der japanischen ehrlichkeit und freundlichkeit erklären ;) !!
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